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IT Consulting umschließt ein breit gefächertes Aufgabenspektrum. Viele Entscheidungsträger in den
Firmen sind sich nicht bewusst, dass gerade IT Consulting eine Ingenieur -
Disziplin ist, die auch ingenieurmässig durchgeführt werden
muss. Es gilt die Meinung: die Beherrschung einer
Programmiersprache oder eines Tools macht einen IT- Experten
aus. Eigentlich sind das aber nur handwerkliche Fähigkeiten in
der IT - Branche. Es gibt keine andere Disziplin auf der Welt,
die von so vielen Autodidakten geprägt wird. Bis heute werden
fast alle Firmen von den Altlasten aus der EDV - Zeit erdrückt.
70% bis 80% des IT - Budgets werden jährlich in Wartung und
Pflege der Altsysteme investiert. Angemessen sind 50%. Die Erklärung
für diesen Sachverhalt ist relativ einfach. Ein anschauliches
Beispiel: niemand kommt auf die Idee ein Hochhaus durch einen
Maurermeister planen und bauen zu lassen, nur weil er
professionell mit Steinen und Mörtel umgehen kann. Bei vielen
IT - Projekten verhält man sich aber so. IT - Handwerker bauten
und bauen große Anwendungssysteme ohne einen Architekten.
Was das für Auswirkungen hat, drücken die Wartungskosten
aus. Die Rechtfertigung der Kosten wird mit Komplexität der
Anwendungen begründet.
- Ausblick der IT Entwicklung
Die IT Welt ist zwar
komplex, aber immer kalkulier- und überschaubar. Heute eröffnen IT - Technologien neue Märkte mit geändertem
Kundenverhalten. Das hat es auch in der Vergangenheit für einzelne Nischen
gegeben, aber nie so flächendeckend wie heute durch die Internet Technologie.
Rationalisierung durch IT - Technologie ist heute nicht mehr
die treibende Kraft für Neuentwicklungen.
Der Consumer - Markt bestimmt die Entwicklung neuer Produkte.
Wettbewerbsvorteile zu sichern ist die Triebfeder,
innovative IT -
Entwicklungen voranzutreiben.
Der Return on Investment ist bei dieser Strategie die unbekannte
Größe, weil der Livecycel der Anwendungen kleiner geworden
ist,
die eingesetzten neuen Technologien noch nicht ausgereift sind
und selbst einem permanenten Entwicklungsprozess unterliegen.
Es sollte ein Prozessmodell des
Unternehmens vorhanden sein.
Unternehmensprozesse müssen transparent sein, um die Vorteile,
durch neue It - Technologien, für einen
Wettbewerbsvorsprung erkennen und bewerten zu können.
Es sollte ein Modell für den
Entwicklungsprozeß vorhanden sein.
Der Prozeß der Softwareentwicklung sollte die Gliederung des
Entwicklungsprozesses in kleine, überschaubare
und verifizierbare Einheiten ermöglichen.
Die Qualität der entwickelten Software wird maßgeblich durch die
Technik der Entwicklungsumgebung beeinflußt.
Das Konfigurationsmanagement zur Verwaltung und Pflege
verschiedener Software - Versionen, sowie
Methoden und Standards zur Testunterstützung prägen die
Qualität der erstellten Software.
Die Realität bei der Softwareentwicklung zeigt, daß viele Firmen
den Softwareentwicklungsprozeß nur teilweise effizient gestalten.
(wesentliche Elemente des Entwicklungsprozesses werden nicht
angewandt)
Die Erlangung von Wettbewerbsvorteilen bleibt oft eine
Wunschvorstellung.
Nutzen Sie unsere Erfahrungen im Anwendungsentwicklungsprozeß zu
Ihrem Vorteil.
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